Wenn Sie den Besuch auf dem Vulkanhof mit einem Tagesausflug oder Kurzurlaub in der Region verbinden, haben wir ein paar ganz besondere Tipps für Sie.
Freuen Sie sich zum Beispiel auf einen Spaziergang um das wunderschöne Pulvermaar in Gillenfeld, den größten Vulkansee in der Vulkaneifel. Ganz in der Nähe liegt außerdem das Vulkanmuseum ‘Vulkanhaus Strohn’ mit der beeindruckenden, fast 120 Tonnen schweren ‘Strohner Lavabombe’. Hier erfahren Sie mehr zu der Entstehungsgeschichte der Vulkaneifel. Unweit von Gillenfeld führt auch einer der schönsten Wanderwege der Republik vorbei: der Lieserpfad. Auf insgesamt 73 Kilometern folgt er dem Lauf des Flüsschens Lieser von Daun bis zur Mündung in die Mosel. Hier lohnt ein kleiner Ausflug – zum Beispiel nach Manderscheid, wo sich der Pfad unterhalb der imposanten Manderscheider Burgen entlang schlängelt. Auch Daun mit seinen berühmten drei Maaren und zahlreichen Wandermöglichkeiten um die Vulkanseen ist nicht weit von Gillenfeld entfernt. Willkommen in der Vulkaneifel!
Weitere Ausflugsziele:
Vulkanhaus Strohn
Die faszienierende Welt der Vulkane: Entdecken Experimentieren Verstehen Hören Sehen Riechen Fühlen.
www.vulkanhaus-strohn.de
Die Abtei Himmerod
In die grünen Falten am fließenden Wasser der Salm sandte Bernhard von Clairvaux höchstpersönlich 1135 seine geistlichen Söhne,
die grauen Zisterziensermönche von Clairvaux aus. Er hatte sich selbst von der idealen Lage des Talkessels zwischen Kunowald,
Salm und sanften Anhöhen überzeugt.
Der erste Name der Abtei "Claustrum" bedeutet Insel, Hort, Schutz und Zuflucht. In wenigen Jahren machten die
Mönche das Kloster zu einem bedeutenden religiös-geistigen Mittelpunkt der Eifel. Heute noch leben, arbeiten und beten hier in Himmerod 13 Mönche.
www.kloster-himmerod.de
Der Parcours der Sinne
Entfaltung von Fühlen und Denken
Dr. Ekkehard Nau
Seminarhaus Vulkaneifel
http://www.parcours-der-sinne.de
Eifelsteig, Wo Fels und Wasser dich begleiten
www.eifelsteig.de
Maare-Mosel-Radweg
Sie möchten sich aktiv in schöner Natur bewegen und dabei den Duft des Waldes und die herrliche Aussicht in eine schöne Landschaft genießen:
http://www.maare-moselradweg.de
Määrchen-Naturwaldpfad
Alle Informationen zum Määrchen Naturwaldpfad, sowie andere interessante Themen erwarten Sie auf dieser Seite:
www.määrchen-naturwaldpfad.de
Bei der Planung Ihres Besuchs in der Vulkaneifel und der Auswahl einer Unterkunft in der Region helfen wir Ihnen gerne. Und auch für ein gutes Abendessen haben wir den ein oder anderen Geheimtipp. Fragen Sie einfach.
Link: http://www.geopark-vulkaneifel.de/ngpve/index.php
Die Entstehung der rätselhaften Eifelmaare - das sind in den Untergrund eingesenkte, z. T. wassergefüllte Krater umgeben von Ringwällen aus Tephra (vulkanisches Lockermaterial) - war lange umstritten. Ab 1970 zeigten Volker Lorenz, Hans-Ulrich Schmincke und ihre Mitarbeiter, dass die herrschende Lehrmeinung (Entstehung durch CO2-Explosionen), nicht mit den Geländebefunden vereinbar war.
Detaillierte Untersuchungen ergaben, dass Maare durch das hochexplosive Zusammentreffen von aufsteigendem heißem Magma mit Grundwasser entstehen. Diese seinerzeit revolutionäre Neuinterpretation war nur möglich geworden, weil zahlreiche Tephragruben in der Eifel (und anderswo) eine genaue Rekonstruktion der Eruptionsmechanismen erlaubte.
Zu den wenigen noch offenen Gruben in der Eifel gehört die Grube am südwestlichen Kraterrand des Pulvermaars bei Gillenfeld. Das junge Pulvermaar ist nicht nur wegen seiner kreisrunden Form und der großen Wassertiefe ein Kleinod unter den Maaren der Westeifel. Jünger ist wohl nur das Ulmener Maar, das vor 11 000 Jahren nach dem Ende der Eiszeit entstand. Seine Auswurfsedimente überlagern 12.900 Jahre alte Laacher See Tephra.
Es gibt viele Gründe die Grube am Pulvermaar zu erhalten. Denn die Strukturen und Gesteine der grauen, für den Laien zunächst wenig attraktiven Tephraschichten in der etwa 10 m hohen und ca. 50 m langen Wand erlauben bei näherem Hinsehen die Entstehung eines Maars in einzigartiger Weise nachzuvollziehen. In den unteren ca. 8 m wechseln grobkörnige Lagen mit feinkörnigen ab, einige davon mit Dünenstrukturen und über 1 m großen Blöcken mit Einschlagsdellen. Die Dicke der Schichten und der Durchmesser der Einschlagsblöcke nimmt nach Westen ab. Dies ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass das Tephramaterial aus dem Maar transportiert wurde, sowohl ballistisch (Blöcke) als auch durch turbulente Bodenströme (Schrägschichtung). Die oberen etwa 2 m sind feinkörniger und gleichmäßiger geschichtet, insbesondere eine helle Schicht. Viele dieser Lagen sind Falloutablagerungen (aus der Luft ausgeregnete Lapilli- und Ascheteilchen). Im Ostteil der Wand spiegeln Verwerfungen vertikale Bewegungen (Kraterabsenkung?) im Spätstadium der Maarentstehung.
Wie in allen Maaren besteht der Kraterwall zu 80-90 % aus Nebengesteinpartikeln, devonische Schiefer und Sandsteine. Dieser hohe Anteil an Nebengestein ist ein zentraler Hinweis auf den Mechanismus der Maarenstehung. Der Kontakt von Magma und Grundwasser bedingt ein explosionsartiges Zerbersten der Gesteine im Förderschlot. Charakteristisch für das Pulvermaar und benachbarte Maare sind glitzernde knollenartige Kristallakkumulate (Glimmer, Pyroxen, Amphibol usw.), die durch langsame Auskristallisation des Magmas in Magmakammern in der Erdkruste entstanden sind und beim Aufstieg des Magmas mitgerissen wurden. Diese noch weitgehend unerforschten Gesteine sind ein wichtiger Grund für die Erhaltung der Tephragrube. Mantelgestein („Olivinbomben“) fehlt dagegen völlig. Ein anderer wichtiger Grund: Neue Untersuchungen (Schmincke 2006) zeigen, dass nicht nur Grundwasser sondern auch magmatische Gase wesentlich zum Ausbruch beigetragen haben, denn die wenigen Lavabröckchen und die Lavahaut um die Kristallknollen sind nicht glasig abgeschreckt.
Auf jeden Fall wird diese Tephragrube auch in Zukunft ein Mekka für Gesteinsforscher aus aller Welt bleiben – und für den Laien ein anschauliches Beispiel, um die Entstehung des berühmten Pulvermaars durch viele Hundert Einzelexplosionen (jede Lage ist eine Explosion) besser verstehen zu können.
Irishpub Gillenfeld
Die besondere Atmosphäre des Irishpub Gillenfeld garantiert entspanntes Beisammensein bei kühlem und frisch gezapftem Guinnes oder Pils, bei leckerem Essen und unterhaltsamer Musik.
Siehe auch: www.irishpub-gillenfeld.de
Ein Eifel Hotel mit viel Herzlichkeit und Familiensinn
Ein betont ländliches Hotel in einem ruhigen, idyllischen Eifel Dörfchen, unmittelbar am Schalkenmehrener-Maar gelegen. Das ideale Wellneshotel in der Vulkaneifel für Kurz- und Erholungsurlaub, Wochenende, Ihre Feier oder Tagung.
Siehe auch: http://www.landgasthof-michels.de
In KUCHER’S LANDHOTEL ist vieles anders – sehr persönlich, sehr familiär, sehr liebenswert, mit viel Atmosphäre und einem Hauch Exklusivität.
Die heitere und fröhliche Gastlichkeit eines privaten Familienhotels, das Ruhe und Harmonie ausstrahlt, ein Unikat mit einer eigenen unverwechselbaren Note – Zeit für sich selbst! www.kucherslandhotel.de